Cherzli 3: Unser Weihnachtskind

Nie hätten wir gedacht, dass unser Kind an Weihnachten zur Welt kommen würde… Aber so war es! Unser erstes Kind machte sich vor bald dreizehn Jahren an Heiligabend auf den Weg, und so fuhren wir noch am selben Abend nach einer gemütlichen Familienfeier ins Spital. Am Weihnachtstag bekamen wir mit Laurin unser schönstes Weihnachtsgeschenk! Diese sowieso schon aussergewöhnliche Zeit erstmals als Familie erleben zu dürfen, war einfach wunderbar.

Für uns als Familie ist es immer ein grossartiger Tag. Seit unser Weihnachtskind da ist, feiern wir am 24. Dezember den Heiligabend mit Tannenbaum, Christbaumkerzen und allem, was dazugehört. Der 25. Dezember ist dann für den Geburtstag reserviert. Da werden keine Weihnachtslieder gesungen, und es werden auch nur Geburtstagsgeschenke ausgepackt. Der Tag gehört allein unserem Weihnachtskind. Toll ist, dass die ganze Familie frei und Zeit zum Feiern hat. 

Für uns als Eltern ist der Abend nach der Familienfeier am 24. Dezember ein bisschen speziell: Statt den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, wird dann gleich der Geburtstag vorbereitet. Wir backen Kuchen, dekorieren, blasen Ballons auf.

Als wir bei Laurin nachfragten, wie es sei, an Weihnachten Geburtstag zu haben, meinte er: «Ich finde es cool! Man hat immer frei und kann sich grössere Geschenke wünschen. Der Nachteil ist, dass man nur einmal im Jahr Geschenke bekommt und manchmal aber auch während des Jahres den einen oder anderen Wunsch hat. Darum wünsche ich mir auch immer etwas Geld oder Gutscheine; so kann ich mir auch unter dem Jahr immer mal wieder einen Wunsch erfüllen».

Alle unsere drei Kinder haben kurz vor, an oder kurz nach Weihnachten Geburtstag, deshalb ähneln sich die Erfahrungen. Der Dezember und der Januar sind bei uns einfach Festmonate mit vielen Geschenken und Feiern.

Familie Affolter, Oberlunkhofen

Ein Gedanke zu “Cherzli 3: Unser Weihnachtskind”

  1. Liebe Familie Affolter
    Ein herziger Einblick in eine Weihnachtszeit, die für Sie alle ziemlich streng ist. Die Idee, am zweiten Weihnachtstag wirklich nur den Geburtstag des Sohnes zu feiern, finde ich sehr gelungen. Man sollte ja nicht vorzeitig gratulieren, aber weil ich es am 25. Dezember vielleicht vergesse: schon an dieser Stelle alles Gute!
    Herzlich
    Nadine Schwegler

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